In der Mediathek der STIFTUNG MICHAEL sammeln wir für Sie die an verschiedenen Stellen unserer Website platzierten oder in unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichten Videos. Damit bieten wir Ihnen eine übersichtliche Plattform zur Nutzung dieser Medien. Zusätzlich werden wir hier Filme oder Videos verlinken, die wir für wichtig und sehenswert halten.
Durch unserer Audiothek erweitern wir – nach und nach – unser Angebot um Audio-Beiträge und Podcasts.
Zum bundesweiten Vorlesetag 2025 möchten wir Ihnen ein besonderes „Fundstück“ nicht vorenthalten. Dieter Janz (1920-2016), Epileptologe und Mitgründer der STIFTUNG MICHAEL, hielt während des Praxisseminars 2006 in Gargnano am Gardasee eine Lesung aus F. M. Dostojewskis „Der Idiot“.
Janz hat immer wieder zu epileptischen Prodromi geforscht – also Vorläufern von Anfällen, wie z. B. Stimmungen, Ahnungen oder Gefühle.
Zu dieser Forschung hat er sich auch Inspiration bei dem gesucht, der diese seiner Meinung nach am besten beschrieben hat: F. M. Dostojewski.
„Die beste Beschreibung, die ich kenne“, sagte Janz, „stammt von einem Patienten, den man jederzeit befragen kann. Von Dostojewski. Er ist immer eine interessante Quelle an Erfahrung für die Epileptologie, als Schriftsteller wie als Epilepsiepatient. Von ihm haben wir die minutiöse Beschreibung dessen, was Stunden vor den Anfällen im Innern des Fürsten Myschkin, des Protagonisten seines Romans Der Idiot vor sich ging.“
Und diesen Auszug las Dieter Janz damals während des Seminars. Die Lesung beantwortet zudem die Frage, warum Myschkin trotz deutlicher Vorahnungen des nahenden Anfalls, diesen nicht zu vermeiden versucht.
„Die beste Beschreibung, die ich kenne“, sagte Janz, „stammt von einem Patienten, den man jederzeit befragen kann. Von Dostojewski. Er ist immer eine interessante Quelle an Erfahrung für die Epileptologie, als Schriftsteller wie als Epilepsiepatient. Von ihm haben wir die minutiöse Beschreibung dessen, was Stunden vor den Anfällen im Innern des Fürsten Myschkin, des Protagonisten seines Romans Der Idiot vor sich ging.“
Und diesen Auszug las Dieter Janz damals während des Seminars. Die Lesung beantwortet zudem die Frage, warum Myschkin trotz deutlicher Vorahnungen des nahenden Anfalls, diesen nicht zu vermeiden versucht.
STIFTUNG MICHAEL
Postfach 20 04 07
13514 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)228 - 94 55 45 40
E-Mail:
poststiftung-michael.de