MICHAEL-PREIS

Der MICHAEL-PREIS

1963 zur Anregung der deutschen Epilepsieforschung erstmals vergeben, zählt der MICHAEL PREIS heute zu einer der am höchsten angesehenen internationalen Auszeichnungen für die besten, zum wissenschaftlichen Fortschritt beitragenden Arbeiten auf dem gesamten Gebiet der Epileptologie (klinische und experimentelle Forschung).

Der mit € 20.000,- dotierte Preis wird zweijährlich an jüngere Wissenschaftler bis 45 Jahre verliehen
und während des Internationalen Epilepsiekongresses in festlichem Rahmen überreicht.

 

Seit 1963 wurden 69 Preisträger aus 16 Ländern mit dem MICHAEL-PREIS ausgezeichnet. Die Liste der Preisträger liest sich wie ein "who is who" der Epileptologie. Für namhafte Wissenschaftler aus dem In- und Ausland ist die Anerkennung ihrer Arbeit durch den MICHAEL-PREIS ein wichtiger Meilenstein in ihrer beruflichen Tätigkeit und Ermutigung, ihre Forschungen weiterzuführen.

Seit 2006 wird der MICHAEL-PREIS von UCB International gesponsert.

 

Der MICHAEL-PREIS wird für die Forschung auf folgenden Gebieten verliehen:

  • Klinische Neurophysiologie
  • Neuropsychologie, Psychologie and Psychiatrie
  • Neuroimaging

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury, bestehend aus:

Heidrun Potschka, München, Deutschland
Matthias Koepp, London, Großbritannien
Yushi Inoue, Shizuoka, Japan

bewertet. Die endgültige Entscheidung wird vom Stiftungsrat getroffen; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.